Kategorie: Verlauf

Heidelbag is Happy

Tasche in der Hand gehalten - Nahaufnahme.

Es gibt in Heidelberg ein neues Label für Taschen. Heidelbags sind handgefertigte Taschen, von denen jede einzelne jeweils ein Unikat ist – es gibt nur diese eine.

Vor ein paar Wochen hat die Unternehmerin oder soll ich eher sagen Künstlerin ihren Onlineshop eröffnet. Am Heidelberger Herbst waren die Taschen in natura auf dem Kornmarkt zu bewundern und zu erstehen. An ihrem Stand hat Heidelbag auch unsere Postkarten verteilt. Vielen Dank hierfür!

Auf ihrer Website berichtet die Heidelbag-Künstlerin über unser Heidelberg-Happy-Video.

Erster Drehtag mit Team „Chris“

Blick auf das ganze Team

Ich war im Team mit Christian Roos und Karl Krings unterwegs. Meine Aufgabe war als Setassistent die Betreuung und das Vorbereiten der Tänzer, achten auf Zeiten, Termine, Einverständniserklärungen, Requisiten und die Filmübergänge. Zusätzlich habe ich die beiden Tage fotografisch dokumentiert. Hier möchte ich dir kurz vom ersten Drehtag aus meiner Sicht erzählen. (Unter folgendem Link findest du den Bericht zum zweiten Drehtag mit Team „Chris“):

Drehtag Eins

Für uns startete der erste Drehtag in der Heidelberger Bahnstadt, an der Promenade – direkt zwischen Kita und Feuerwache. Während sich die Filmer noch gegenseitig instruierten und die Filmausstattung, sowie Requisiten austauschten, empfing ich bereits die Rollschuhfahrerinnen, Skateboarder und die Parkour-Läufer.

Nach dem Aufwärmen und einer Einführung über den Ablauf ging es auch schon los. Auch wenn wir mehrere Anläufe benötigten, ging der Dreh in einem Rutsch durch. Die Delta Quads fuhren im Kreis, die Skateboarder fuhren quer hindurch und die Parkour-Läufer sprangen mit Saltos und waghalsigen Überschlägen präzise dazwischen hindurch. Während unsere Akrobaten die Szene noch ein bis zwei Male filmten, fuhr ich bereits zum nächsten Set.

Die zweite Station war der Landfriedkomplex beim Restaurant Tati. Hier warteten schon drei interkulturelle Kinder-Tanzgruppen mit Eltern und Tanzlehrern und einzelne weitere Tänzer. Nachdem ich alle Einverständniserklärungen eingesammelt hatte, kam auch schon das Filmteam.

Es war höchste Zeit, denn es hatte bereits zu nieseln begonnen. Wir suchten zuerst nach einem Regenschutz für die Kamera. Eine Mülltüte und Klebeband halfen hier weiter. Nach einigen Drehversuchen hatten wir die Szene im Kasten. Die Tanzgruppen und Tänzer wurden vom Interkulturellen Zentrum organisiert. Zwei der Gruppen waren von der Tanzgruppe „Silifka“ vom türkischen Elternverein e.V. und eine von der „Indian culture initiative“.  Einzelne TänzerInnen: Cem Jacobsen, Derya Develi, Sandra Belchior, Sevim Korkmaz und Özge Tosun.

In der Heugasse, unserer nächsten Station empfing ich zwei engagierte junge Tänzerinnen. Hier konnten wir ein paar Statisten für die leeren Stühle des Falafel-Ladens und die Bank vor dem Eine-Welt-Laden gewinnen. Ich bin gerade hier gespannt auf das Ergebnis. Die beiden Tänzerinnen Yasmina El-Boazzati und Georgia Schmitt hatten den Text und ihre Choreografie richtig gut drauf.

Nach dem Mittagessen in der Kantine im Palais Prinz Carl ging es für unser Team in die Werkstätten (oder auch Katakomben) des Theaters der Stadt Heidelberg. Hier warteten bereits ein professionelles Tänzerpaar der Dance Company Heidelberg auf uns.

Unser Filmteam entschied sich für einen hohen Durchgang und den Malersaal als Drehorte. Die Tänzer zeigten akrobatisches und tänzerisches Geschick. Hier werden einige imposante Bewegungen und Hebefiguren zu sehen sein. In einem Durchgang stolperte unser Kameramann beim Rückwärtsgehen. Glücklicherweise konnte er die Kamera so halten, dass sie auf ihn und damit weich fiel. Es ist nichts passiert, nur musste das Gimbel und die Kamera nachjustiert werden.

Unsere vorletzte Station an diesem Tag war eine Hochzeit im Spiegelsaal des Palais Prinz Carl am Kornmarkt. Das Brautpaar Martina und Sören hatte uns zuvor bestätigt, dass sie am Dreh mitmachen werden. Jetzt galt es nur noch auch die Hochzeitsgäste für den Dreh zu begeistern. Anfangs beäugte man uns noch irritiert und interessiert, aber nach einer einführenden Erläuterung durch Chris waren alle dabei.

Die Bauchtanzgruppe von Chryssanthi Sahar (Tanzensemble Kinisis) tanzte durch die sitzenden Gäste und animierte diese mit zu tanzen. Schließlich tanzt das Brautpaar und die Bauchtänzerinnen ausgelassen nach draußen in den Vorraum, wo die Kamera schließlich auf den Brunnen des Kornmarktes schwenkt.

Der Drehtag meines Teams endete im Kongresshaus Stadthalle Heidelberg. Hier hat uns die Tanzschule Nutzinger eingeladen zu drehen. Sie hatten just an diesem Abend eine große Veranstaltung dort und boten an eine Choreografie für uns auszuarbeiten. Ich persönlich war beim Dreh selbst nicht mit dabei. Aber auch diese Aufführung soll bei den Drehenden und Zuschauenden ein Gänsehautmoment gewesen sein.

Erster Drehtag mit Team „Noah“

Laura und Noah mit riesen MEgaphon

So! Wir sind jetzt also das Team, dass die nächsten 2 Tage miteinander verbringen wird… Samstag Morgen um 8h wird sich an der Halle 02 erstmals gegenseitig beäugt, vorgestellt, Hände geschüttelt und das ganze Equipment in Augenschein genommen, dass uns einen 14stündigen ersten Drehtag über begleiten soll. Krasse Sache! Ein Quadrocopter, der aussieht wie von einem andern Stern und erstmal von den zwei Jungs von Fleye Production in liebevoller Fitzelarbeit aus seinen unzähligen Einzelteilen zusammengesetzt wird, eine professionelle Filmkamera von VisionAir, diverses anderes technisches Spielzeug und natürlich ein ganzer Haufen Erwartungen und Vorfreude auf einen spannenden Tag.

Die alte Brücke ist unsere erste Station, also ab ins Auto und als Kolonne los um den akribisch zusammengebauten Zeitplan nicht gleich zu Beginn ins Wackeln zu bringen. Und das mit dem Wetter war eigentlich anders geplant, wo ist denn die versprochene Sonne?! Na gut, die Stimmung lassen wir uns von so ein bisschen Nieselregen jetzt auch nicht gleich verderben! Was, es fehlen irgendwelche Kabel? Kein Problem! Schnell wird das Kabel von der Playstation zuhause abgezwackt, zum Glück sind unter den Teammitgliedern aus halb Deutschland auch ein paar Lokalpatrioten aus Heidelberg.

Jetzt kann also losgelegt werden. Die beiden Tänzerinnen Shirin und Lydia Weiterlesen